Die Stadtgeschichte von Berneck
Ein Überblick über die lange Zeit unseres Ortes seit 1177
Bereits
seit
1836
steht
am
heutigen
Aussichtspunkt
„
Sonnentempel“
ein
Aussichtsdach,
welches
einen
der
schönsten
Ausblicke
über
Bad
Berneck
mit
seiner
interessanten
Stadtgeschichte
bietet.
Aufgrund
des
guten
Überblicks
lässt
sich
diese
von
dort
besonders
gut
verstehen,
weshalb
der
Sonnentempel
als Standort für die Tafel 4 gewählt wurde.
Die
Stadtgeschichte
von
Bad
Berneck
ist
tief
mit
Burgen,
Bergbau
und
Kurwesen
verbunden:
Ursprünglich
war
der
Ort
eine
Rodungssiedlung
der
Walpoten
und
wurde
um
1177
erstmals
urkundlich
als
"Uodalrich
von
Berneck"
erwähnt.
In
diese
Zeit
fallen
die
Errichtung
der
Höhensiedlung
und
Wallburg
auf
der
Hohen
Warte
und
der
Burg
Alt-Berneck
im
Ölschnitztal.
Um
1203
bis
1248
erbauten
die
Andechs-Meranier
das
Alte
Schloss
auf
dem
heutigen
Schlossberg,
das
später
an
die
Burggrafen
von
Nürnberg
überging.
Eine
Blütezeit
erlebte
Berneck
durch
Eisenabbau
auf
der
Eisenleite
ab
1478.
Im
19.
Jahrhundert
entwickelte
sich
Berneck
zum
Kurort.
1830
begann
das
Kurwesen,
1857
wurde
Berneck
offiziell
Kurort,
ab
1930
Kneippkurort
und
1950
Kneipp‘sches
Heilbad mit dem Prädikat „Bad“.
Aus
einer
Urkunde
aus
dem
Jahre
1357
kann
erstmalig
entnommen
werden,
dass
Berneck
das
Stadtrecht
zugesprochen
wurde.
Es
wurde
Amtssitz
der
Nürnberger
Burggrafen.
In
den
folgenden
Jahrhunderten
kam
es
immer
wieder
zu
großen
Zerstörungen.
1375
brannte
der
Ort
nieder,
1430
fielen
die
Hussiten
ein,
1632
brachte
der
Dreißigjährigen
Krieg
großes
Elend.
Am
13.
Mai
1692
brannte
der
Ort
fast
vollständig
nieder.
Schuld
daran
hatte
ein
betrunkener
Schmied
Namens
Nikolaus
Limmer,
welcher
mit
seiner
Pfeife
einschlief
und
der
daraus
folgende
Hausbrand
sich
auf
den
ganzen
Ort
ausbreitete.
Der
Schmied
war
darüber
so
erschrocken,
dass
er
unverzüglich
aus
Berneck
flüchtete
und
dort
nie
mehr
wieder
gesehen
wurde.
Der
Ort
musste
nun
grundlegend
neu
aufgebaut
werden
und
so
schrieb
ein
damaliger
Chronist:
"Man
siehet,
wie
Berneck,
je
länger
je
mehr,
aus
seiner
Asche
viel
schöner als es jemals gewesen, wieder emporkommet."
Auch unter
französischer Regentschaft stand Berneck für kurze Zeit, fiel dann aber 1810 an Bayern.
Im
Jahre
1818
wurde
der
auch
Schlossturm
erhöht,
um
eine
Turmuhr
und
die
Glocken
des
ehemaligen
Rathauses
einzubauen.
Der
mittelalterliche
Marktplatzbereich beherbergte über mehrere Jahrhunderte die Bernecker Rathäuser, ehe man sich 1975 für einen Umzug in die Bahnhofstrasse entschied.
Nachdem
der
Vorgängerbau
der
evangelischen
Kirche
im
Jahre
1795
abgerissen
wurde
-
nach
dem
Stadtbrand
von
1692
baute
man
ein
nur
kleines
Kirchlein
auf den Resten auf - wurde im Jahre 1800 die heutige evangelische Dreifaltigkeitskirche eingeweiht.