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Funcks-Hauswurz Eine botanische Besonderheit
Jedes Jahr im Juni blühen an den Hängen unterhalb der Bad Bernecker Burgruinen große Bestände der Funcks-Hauswurz (Sempervivum x funckii). Diese Pflanzen stellen eine botanische Besonderheit Bad Bernecks dar und sind in diesen Massenvorkommen einzigartig in Deutschland. Der Gefreeser Apotheker und Botaniker Heinrich Christian Funck (1771 1839) nach welchem in Bad Berneck auch ein Brunnen und eine Quelle benannt sind – brachte von seinen Forschungsreisen zu Beginn des 19. Jahrhunderts aus den Alpen verschiedene Hauswurz-Arten mit.
In der Schlossleite 14 Funcks-Hauswurz
Heinrich Christian Funck brachte solche Pflanzen um 1830 an den damals noch unbewaldeten und von Ziegen offen gehaltenen Hängen um Bad Berneck aus, wo sich die Pflanzen bis heute prächtig ausgebreitet haben und vor allem durch ihre Blühfreudigkeit gefallen. Als Dickblattgewächse können sie das lebensnotwendige Wasser in ihren Blättern speichern, so dass die Rosetten häufig auf Felsen wachsen können.
Von diesen kreuzte er in seinem „Alpinum“ die Dach-Hauswurz mit der Spinnweb-Hauswurz und der Berg-Hauswurz. Dieser Triple-Bastard ergab die heutige Funcks-Hauswurz, welche zu seinen Ehren benannt wurde.
Zusatzinformation In seinem Artikel Sempervivum x funckii beschreibt Florian Fraaß die Funcks-Hauswurz in Bad Berneck. Bild: Florian Fraaß Bild: Florian Fraaß Bild: Florian Fraaß Bild: Florian Fraaß Bild: Archiv Stadtmuseum Bild: Florian Fraaß unbewaldete Hänge beim Kurpark um 1920 - Sammlung Florian Fraaß Felshänge mit Funkwurz-Vorkommen über Kurpark   Bild: Florian Fraaß
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Funcks-Hauswurz Eine botanische Besonderheit
Jedes Jahr im Juni blühen an den Hängen unterhalb der Bad Bernecker Burgruinen große Bestände der Funcks- Hauswurz (Sempervivum x funckii). Diese Pflanzen stellen eine botanische Besonderheit Bad Bernecks dar und sind in diesen Massenvorkommen einzigartig in Deutschland. Der Gefreeser Apotheker und Botaniker Heinrich Christian Funck (1771 1839) nach welchem in Bad Berneck auch ein Brunnen und eine Quelle benannt sind brachte von seinen Forschungsreisen zu Beginn des 19. Jahrhunderts aus den Alpen verschiedene Hauswurz-Arten mit.
Heinrich Christian Funck brachte solche Pflanzen um 1830 an den damals noch unbewaldeten und von Ziegen offen gehaltenen Hängen um Bad Berneck aus, wo sich die Pflanzen bis heute prächtig ausgebreitet haben und vor allem durch ihre Blühfreudigkeit gefallen. Als Dickblattgewächse können sie das lebensnotwendige Wasser in ihren Blättern speichern, so dass die Rosetten häufig auf Felsen wachsen können.
Von diesen kreuzte er in seinem „Alpinum“ die Dach- Hauswurz mit der Spinnweb-Hauswurz und der Berg- Hauswurz. Dieser Triple-Bastard ergab die heutige Funcks-Hauswurz, welche zu seinen Ehren benannt wurde.
Zusatzinformation In seinem Artikel Sempervivum x funckii beschreibt Florian Fraaß die Funcks-Hauswurz in Bad Berneck. Bild: Florian Fraaß Bild: Florian Fraaß Bild: Florian Fraaß Bild: Archiv Stadtmuseum Bild: Florian Fraaß unbewaldete Hänge beim Kurpark um 1920 - Sammlung Florian Fraaß Felshänge mit Funkwurz-Vorkommen über Kurpark   Bild: Florian Fraaß
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