Aussichtspunkt Engelsburg
und die Burgkapelle Stein
Der
Aussichtspunkt
„Engelsburg“
wurde
nach
dem
um
1840
in
Bad
Berneck
praktizierenden
königlichen
Gerichtsarzt
Dr.
Engel
benannt.
Dieser
widmete
sich mit großem Eifer der Verschönerung von Aussichtspunkten und der Anlage und Bepflanzung von Terrassen auf dem Schlossberg.
Eine
Burg
stand
-
auch
wenn
der
Name
dies
suggeriert
-
an
dieser
Stelle
nie,
trotzdem
genießt
man
einen
herrlichen
Ausblick
über
das
Ölschnitztal,
welches
sich hier im Herbst als besonders bunt erweist, hinüber zur Burgkapelle Stein.
Ende
des
15.
Jahrhunderts
wurde
Stein
zur
markgräflichen
Amtsburg.
Aufgrund
des
Dreißigjährigen
Krieges
litt
Stein
mehr
und
mehr
unter
einem
Verfall
und
wurde
schließlich
1684
als
Amtsburg
aufgegeben.
1686
erwarb
die
evangelische
Kirche
die
Burgruine
und
wandelte
das
Obergeschoss
des
Palas
in
eine
Kirchenkapelle „St.Michael“ um. Diese Kapelle wird bis heute kirchlich genutzt.
Um
das
Jahr
1000
entstand
in
Stein
die
erste
Walpotenburg,
welche
Mitte
des
14.
Jahrhunderts
neu
erbaut
wurde.
Aus
dieser
Zeit
stammt
auch
der
heute
noch vorhandene Palas. Stein fungierte im 14. Jahrhundert als Grenzburg gegen die Burggrafen von Nürnberg.